Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind eine Internet-Interessengemeinschaft, die das Ziel verfolgt, über die Gefahren, die für die heimische Tierwelt durch Stacheldraht ausgehen, zu informieren und sensibilisieren. Dieses mit der Hoffnung und dem Fernziel, ein Verbot dieser oftmals Tod bringenden Umzäunungen zu erreichen.
Einige von uns leisten aktive Hilfe für verletzte und hilfsbedürftige Wildtiere in Form von Auffangstationen. In unserer alltäglichen Arbeit begegnen wir immer wieder sogenannten „Stacheldrahtopfern“ - Vögeln oder auch anderen Wildtieren - die sich Verletzungen durch Stacheldraht zugezogen haben.
Verletzungen, die im geringsten Fall sehr schmerzhaft sind und im extremsten Falle nach endlosem Dahinsiechen zum Tode führen. Wer jemals ein solches „Stacheldrahtopfer“ gesehen, befreit oder sogar gepflegt hat, wird sich mit Sicherheit ebenso wie wir fragen, ob es nicht Alternativen zu dieser oftmals Tod bringenden „Begrenzungsart“ gibt.
Stacheldraht ist zur Nutzung an Pferdekoppeln schon lange verboten, auch in Wohngebieten darf er nicht angebracht werden, um Mensch und Haustier zu schützen.
Es stellt sich die Frage, ob Wildtiere einen anderen Stellenwert haben als Haustiere, denn dieser gesetzliche Schutz wird auf sie nicht übertragen. Wir benötigen daher Ihre Unterstützung, um auch den Wildtieren ein Recht auf Unversehrtheit durch Stacheldraht per Gesetz zukommen zu lassen.
Wir bitten Sie darum herzlich, uns Rückmeldungen – möglichst mit dem als Anlage beigefügten, von Ihnen ausgefüllten Fragebogen - über Ihre Erfahrungen mit „Stacheldrahtopfern“ zu geben. Interessant sind für uns vor allem folgende Punkte:
Zeitpunkt des Fundes/der Aufnahme des Tieres, ggf. Vogelart, Art der Verletzung, mögliche Therapie, und Verbleib des Vogels/Tieres sowie die Fragen danach, ob der Vogel/das Tier genesen ist, ggf. wieder freiheitstauglich wurde oder aber ob er/es auf Grund seiner Verletzungen eingeschläfert werden musste. Für eine möglichst vollständige Beantwortung unseres Fragebogens wären wir Ihnen daher sehr dankbar! Auch Fotos dienen unserem Anliegen.
Jede Angabe Ihrerseits wird dazu beitragen, dass Stacheldrahtumzäunungen vielleicht auch für Wildtiere irgendwann der blutigen Vergangenheit angehören werden. Bei Rückfragen und Anregungen zu diesem Thema sprechen Sie uns bitte gerne an.
Im voraus herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit!
Internetinteressengemeinschaft Petition unterzeichnen
ANTI-STACHELDRAHT
Roland Adam
Postdamm 249
48477 Hörstel